Zugeordnete Einträge: Nationalmannschaft

Brinkmann kündigt Rückzug an

Für die am 21. November in Kassel anstehenden Mitgliederversammlung des Deutschen Schwimm-Verbandes (vormals DSV-Verbandstag) kündigte der amtierende Vizepräsident Uwe Brinkmann eine Beendigung seiner DSV-Tätigkeit an. „Wie auf der Mitgliederversammlung am 3. Oktober 2019 in Kassel zugesagt, trete ich bei Neuwahlen vom Amt des Vizepräsidenten des DSV zurück“, wird der frühere Bundesliga-Wasserballer, Trainer und Verleger aus Hannover heute in einer Meldung auf der Verbandshomepage zitiert. Für weitere Amtsaufgaben im DSV stehe er nicht zur Verfügung, heißt es an gleicher Stelle. Auf der anstehenden Mitgliederversammlung in Kassel soll nach zweijähriger Vakanz ein…

Universiade 2025 in Deutschland?

Kommen Deutschlands Wasserballer doch noch vor heimischer Kulisse in den Genuss eines Weltsportereignisses? Zwar sind Olympische Spiele und Weltmeisterschaften schon auf Jahre vergeben, doch Deutschland ist nach Medienberichten mit der Region Nordrhein-Westfalen neben Budapest (Ungarn) einer von nur noch zwei verbliebenen Bewerbern für die Ausrichtung der Sommer-Universiade 2025. Teilnahmeberechtigt sind hier in allen Wettbewerben jeweils Studentinnen und Studenten mit einem Alter von 25 Jahren oder jünger. Wasserball gehört seit der Premierenveranstaltung 1959 in Turin (Italien) zu den 15 Kernsportarten der Spiele, dieses seit 2009 auch mit einen Frauenturnier. Die dortigen…

Timo van der Bosch „Sportler des Jahres“ in Ludwigsburg

Ludwigsburgs „Sportler des Jahres“ ist Wasserballer Timo van der Bosch vom SV Ludwigsburg: Diese Auszeichnung des 26-jährigen deutschen Nationalspielers konnte jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht angemessen gewürdigt werden, da die Sportlerehrung der Stadt Anfang März als eine der ersten Veranstaltungen hatte abgesagt worden müssen. Jetzt hat der Kapitän der SVL-Wasserballer seine Medaille vom Präsidenten des Schwimmvereins Ludwigsburg, Volker Heyn, auf dem clubeigenen Gelände am Neckar überreicht bekommen. Timo van der Bosch ist Polizist und wird von Mitte September an für die Vorbereitungen auf das Olympia-Qualifikationsturnier Anfang kommenden Jahres komplett vom…

EM 2022 als September-Veranstaltung

Der Termin steht: Die Wasserball-Europameisterschaften 2022 in Split (Kroatien) werden vom 27. August bis zum 10. September zur Austragung kommen, wie die LEN heute bekannt. Mit dem vergleichsweise späten Datum soll den coronabedingt auf den Mai 2022 verlegten Schwimmsport-Weltmeisterschaften 2021 in Fukuoka (Japan) aus dem Weg gegangen werden.  Gespielt wird trotz der immer noch hochsommerlichen Temperaturen unter dem Hallendach der Spaladium Arena, die unter anderem bereits die Handball-Weltmeisterschaft 2009 der Männer beherbergt hat. Analog zu der Wasserball-EM 2016 in Belgrad (Serbien) soll in der Multifunktionsarena ein temporäres Schwimmbecken mit Wasserballmaßen…

Denker und Lenker: Uwe Graells verstorben

Fehlen dem deutschen Wasserball der Gegenwart neben den Bädern auch die zielstrebigen „Macher“? Aus der jüngeren Historie der Sportart hat sich mit Dr. Uwe Graells viel zu früh ein bekannter Name verabschiedet, der in genau diese Kategorie fiel. Wie heute bekannt wurde, verstarb der frühere Sportorganisator und Teammanager der deutschen Nationalmannschaft am gestrigen Mittwoch nach langer, schwerer Krankheit im Alter von nur 56 Jahren. Der gebürtige Hildesheimer gehörte nicht nur lokal, sondern gut ein Jahrzehnt lang auch national zu den heute vielerorts so schmerzlich vermissten „Machern“ der Sportart. „Er hat…

Vor 40 Jahren: West-Deutschland boykottiert Olympia

Dass sportliche Gewissheiten erschüttert werden können, ist nicht nur eine Erfahrung des urplötzlich angebrochenen Corona-Zeitalters: Dieser Tage wären die nunmehr auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio (Japan) zur Austragung gekommen, doch erinnert wird in den Medien gegenwärtig ebenso an den politischen Boykott zahlreicher westlicher Staaten, darunter die frühere Bundesrepublik, bei den Spielen des Jahres 1980 in Moskau. Zu den Leidtragenden gehörten dabei auch die Aktiven der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft, die nicht nur sportlich qualifiziert war, sondern auch mit Medaillenchancen in die frühere Sowjetunion gereist wäre. Damals machte jedoch die Weltpolitik…

Karl-Heinz Pollmann verstorben

Aus dem Kreis der Größen des deutschen Wasserballsports hat sich ein weiterer international bekannter Name verabschiedet: Am 22. Juli ist im Alter von 81 Jahren der Wuppertaler Karl-Heinz Pollmann verstorben, der in der Phase der größten deutschen Wasserballerfolge während der Nachkriegszeit über lange Jahre als Schiedsrichter national wie international höchste Anerkennung genoss. Als Aktiver hatte er bis 1953 zunächst beim SSC Hellas Wuppertal gespielt, anschließend beim ersten nationalen Nachkriegsmeister Schwimmsportfreunde Barmen, den späteren SSF Delphin Wuppertal. Dort kämpfte der gelernte Bäcker- und Konditormeister von 1954 bis 1963 auf den legendären…

DSV eröffnet Tokio-Portal

Olympia beginnt nicht erst vor Ort: Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat im Rahmen der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2021 in Tokio (Japan) eine Internetplattform (www.dsv-roadtotokyo.de) geschaltet, die auch den Weg der deutschen Schwimmsportler zum größten Ereignis des Weltsports in den öffentlichen Fokus rücken soll. „Ziel ist es dabei, Wassersportfans aus ganz Deutschland für Olympia und die DSV-Nationalmannschaft zu begeistern. Dabei sollen die Gesichter des DSV und ihre Geschichten in den Mittelpunkt der Kommunikation gestellt werden“, wie es von DSV-Seite heißt. Das Portal ist von der DSV-Agentur Rough Water& erstellt…

Aleksandar Kabanov verstorben

Die Wasserballwelt muss sich im zu Ende gehenden Monat Juni von einem weiteren ganz großen Namen der Sportart verabschieden: Nach Ungarns Dreifach-Olympiasiegern György Karpati und Tibor Benedek verstarb im Alter von 72 Jahren heute auch der Russe Aleksandar Kabanov, der als Spieler wie auch Trainer mit der Nationalmannschaft seines Heimatlandes internationale Titel gewinnen konnte und lange Jahre zu den festen Größen am Beckenrand zählte. Als Spieler war der gebürtige Moskauer an den größten Wasserball-Erfolgen der früheren Sowjetunion beteiligt: Hier konnte er als jeweils zweimaliger Sieger bei den Olympischen Spielen 1972…

Spielanalyse beim Weltcup-Turnier in Berlin

Das große Acht-Nationen-Turnier um den FINA Weltcup 2018 in Berlin hat nicht nur der deutschen Mannschaft den erhofften WM-Startplatz beschert, sondern auch für ein wasserballbezogenes Forschungsprojekt des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft (BISp) gesorgt. Zielstellung der Untersuchung war, das Wurfverhalten von Weltklasse-Wasserballspielern auf Basis einer systematischen Spielbeobachtung empirisch-statistisch auszuwerten.