Serbiens Hauptstadt Belgrad ist nach 2006 und 2016 zum dritten Mal Gastgeber der Wasserball-Europameisterschaft bei den Männern. Gespielt wird wie schon zehn Jahre zuvor mit 16 Teams unter dem Dach der Belgrad Arena, in der ein temporäres Schwimmbecken mit Wasserball-Maßen errichtet worden ist. Das deutsche Team ist erstmals in der EM-Historie nicht qualifiziert, aber die Fans können wieder live dabei sein: Die produzierten TV-Bilder laufen in Deutschland und verschiedenen anderen europäischen Ländern allesamt kostenfrei im Livestream der Eurovision (einmalige Registrierung erforderlich). Nachfolgend finden Sie den Spielplan und die Resultate in der Übersicht (fortlaufend aktualisiert):
Zugeordnete Einträge: Nationalmannschaft
Funchal-Aufgebot mit drei EM-Neulingen und Bujka-Comeback
Das EM-Aufgebot steht: Deutschlands Frauen gehen bei der am Montag startenden Europameisterschaft in Funchal (Portugal/26. Januar bis 5. Februar) mit drei EM-Debütantinnen und einem spektakulären Comeback ins Rennen. So vertraut Trainer Karsten Seehafer (Garbsen) in seinem 15er-Aufgebot aus sechs Vereinen nicht nur den neuen Gesichtern Emiliia Khmil (SV Blau-Weiß Bochum), Nele Politze (Wasserfreude Spandau 04) und Maria Sekulic (SSV Esslingen) als zweiter Torfrau , sondern auch der früheren Europameisterin Barbara Bujka. Die drei Neulinge sind nicht nur sehr jung, sondern bieten auch biographisch interessante Noten: Emilia Khmil (19) kam vor…
EM-Vorbereitung: Letzter Stopp Athen
Deutschlands Frauen beenden ihre intensive Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Funchal (Portugal/26. Januar bis 5. Februar) im Lande des Weltmeisters: Vom 16. bis 20. Januar gastiert die DSV-Auswahl in Griechenlands Hauptstadt Athen, das ähnlich wie Budapest (Ungarn) eine Vielzahl von Bädern und hochwertgien Spielpartnern bietet. Bei leicht veränderter Besetzung gegenüber dem USA-Lehrgang setzt Trainer Karsten Seehafer (Garbsen) auf ein 16er-Aufgebot aus acht Vereinen. In Funchal wird es nach den jüngsten Regeländerungen wie bei der laufenden Männer-EM in Belgrad (Serbien) 15er-Kader mit jeweils 14 Spielerinnen pro Partie geben. Bei dem anstehenden…
Trainer für Generationen: Gerhard Thiedke wird 90
Was wäre die Sportart Wasserball ohne ihre Macher? Mit dem Berliner Original Gerhard Thiedke feiert einer der bekanntesten Namen am heutigen Mittwoch seinen 90. Geburtstag. Ein Rückblick auf dessen über Jahrzehnte währende Trainerkarriere verbindet gleich mehrere Epochen der deutschen Wasserballgeschichte, und ganze Generationen von Spielern und insbesondere auch Spielerinnen verehren ihren einstigen Lehrmeister bis heute. Begonnen hatte alles im Stadtteil Neukölln, wo die Familie Thiedke ausgebombt 1945 mit dem neunjährigen Gerhard nach Woltersdorf in Richtung Osten zog. Dort absolvierte der Sohn in der damaligen DDR eine Maurerlehre und arbeitete dort…
16 x Bundesliga in Belgrad
Deutschlands Männer sind nach verpasster Qualifikation bei der heute gestarteten Wasserball-Europameisterschaft in Belgrad (Serbien/10. bis 25. Januar) diesmal nur Zaungast, dennoch wird die Bundesliga vielfach vertreten sein. Gleich 16 aktuelle oder ehemalige Erstligaspieler (mehr als ein kompletter Mannschaftskader …) springen für elf der 16 Teams in das Wasser der Belgrad-Arena.
Aleksandar Radovic neuer Männer-Bundestrainer
Die Gerüchteküche war sich vorher schon sicher: Im Zuge der Neuausrichtung des deutschen Wasserballs hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) Aleksandar Radovic (38) zum neuen Bundestrainer für die Männer-Nationalmannschaft berufen, wie heute vermeldet wurde. Der seit 2015 in Deutschland tätige Montenegriner betreut aktuell das Team des amtierenden Meisters und DSV-Pokalsiegers Waspo 98 Hannover und wird dies in Doppelfunktion auch künftig tun. Assistent wird der viermalige Olympiateilnehmer Peter Röhle (68), der aktuell ebenso als Co-Trainer bei Vizemeister Wasserfreunde Spandau 04 tätig ist. Nach dem Verpassen der EM-Qualifikation hatte sich der DSV im…
FISU Games: die deutschen Medaillengewinne im Re-Live
Zwei lange (wasserballlose) Wochenenden und der Jahreswechsel stehen noch bevor. Es bleibt damit genug Zeit, um das Wasserball-Ereignis des Jahres 2025 in Deutschland noch einmal mit Genuss in Augenschein zu nehmen: Bei den Rhein-Ruhr-Welthochschulspielen (Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games) gab es in Duisburg nicht nur Podestplätze gleich beider deutscher Teams, sondern auch ein lange vermisstes Festival der Sportart. Bis zum kommenden Sommer weiterhin in den Mediatheken der Sportschau online verfügbar sind die Liveübertragungen der Halbfinal- und Medaillenspiele, die vom WDR jeweils mit spektakulären Bildern und in voller Länge produziert worden sind.
Frankreich erster DSV-Gegner: der Spielplan der Frauen-EM
Nach den Titelkämpfen 2024 in Eindhoven (Niederlande) wird es auch 2026 eine komplett eigenständige Wasserball-Europameisterschaft der Frauen geben. Diese kommt unmittelbar im Anschluss an die Männer-EM in Belgrad (Serbien) vom 26. Januar bis 5. Februar in Funchal auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira zur Austragung. Die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) trifft dort in der Vorrundengruppe A neben dem neuen Weltmeister Griechenland auf den WM-Zwölften Frankreich sowie den EM-15. Slowakei. Hier liegt jetzt der Spielplan des 16-Nationen-Turniers vor; auch Tickets können online erworben werden.
EM-Vorbereitung: DSV-Frauen in Hannover und Los Angeles
Intensiv und hochkarätig bereiten sich Deutschlands Frauen auf die Europameisterschaft in Funchal (Portugal/26. Januar bis 5. Februar) vor: Nach dem Auftakt in Budapest (Ungarn) gastiert die DSV-Auswahl als Nächstes zwischen den Feiertagen vom 27. bis 30. Dezember in Hannover, ehe es dann direkt nach dem Jahreswechsel für gut zehn Tage in die USA nach Südkalifornien geht. Hier stehen vom 3. bis 13. Januar Trainingsmaßnahmen und Testspiele in den Wasserball-Hochburgen Los Angeles und Long Beach auf dem Programm. Insgesamt 18 Aktive aus sieben Vereinen bewerben sich um einen der 15 Plätze…
Von Moritz Nußbaum bis Frank Ohme: Deutschlands Olympiaschiedsrichter
Die Liste der Namen ist ebenso lang wie illuster: Das renommierte Portal Olympedia.org bietet mittlerweile neben den Einträgen zu den olympischen Aktiven auch eine Vielzahl von Offiziellen, darunter die Schiedsrichter der Wasserball-Turniere. Aus deutscher Sicht startet die Liste beim Olympiasieg 1928 mit Dr. Moritz Nußbaum und geht mit Frank Ohme bis in die Gegenwart hinein. Geboten werden nicht nur kurze Biographien, sondern auch eine Auflistung der jeweiligen Einsätze vor Ort.