Wohl dem Verband, der über Gestaltungsspielraum und namhaftes Personal verfügt: In Italien hat nach der gescheiterten Olympiaqualifikation schon jetzt der der frühere Olympiasieger und Weltmeister Carlo Silipo die Frauennationalmannschaft übernommen. Der 49-jährige Neapolitaner hatte zuletzt seit 2017 die Juniorinnen-Auswahl des italienischen Schwimmverbandes betreut und beerbt nun den wenig glücklichen Paolo Zizza, der sich nicht einmal zwei Jahre im Amt halten konnte. Silipo war als Spieler von 1993 bis 2006 bei Traditionsklub CN Posillipo aktiv und dort neben sieben Meisterschaftssiegen an allen drei Champions League-Erfolgen der Neapolitaner (1997, 1998 und 2005)…
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Ivo Trumbic verstorben
Als Spieler wie auch Trainer zählte er über Jahrzehnte zu den bekannten Persönlichkeiten der Sportart und gewann auf beiden Seiten des Beckens Titel: Der auch in Deutschland gut bekannte Kroate Ivo Trumbic ist nun am heutigen Freitag im Alter von 85 Jahren in Zagreb verstorben. Dieses vermeldet der Kroatische Wasserballverband (HVS) heute in einem längeren Nachruf auf seiner Webseite. Trumbic wurde am 2. April 1935 in der Wasserball-Hochburg Split geboren und erlernte dort bei Jadran Split die Sportart. 1961 erfolgte der Wechsel zu Mladost Zagreb, wo er mit dem späteren…
U18-Weltmeisterschaften in Brisbane
Australiens Millionenmetropole Brisbane gilt als heißer Kandidat für die Olympischen Spiele 2032, doch einige Wasserballerinnen und Wasserballer werden die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland bereits zuvor sportlich kennenlernen: Wie die FINA in ihrem Terminkalender durchblicken ließ, sollen dort 2022 gleich beide U18-Weltmeisterschaften zur Austragung kommen. Der männliche Nachwuchs wird vom 30. Juli bis 7. August ins Becken steigen, der weibliche Nachwuchs folgt vom 13. bis 21. August. Als Qualifikationsveranstaltungen gelten für die europäischen Teams die diesjährigen U17-Europameisterschaften, die in…
„Dürfen sexualisierter Gewalt keine Chance geben“
Investigative Recherchen des „Spiegel“ und der „BILD“ zu möglichen Fällen von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch sowie deren Verschleierung haben seit Freitag zu Rücktritten bzw. Freistellungen zweier Angestellter des Deutschen Schwimm-Verbandes geführt. Schwimm-Weltmeisterin Sarah Köhler und Wasserball-Nationalspieler Tobias Preuß haben sich in ihrer Funktion als DSV-Aktivensprecher jetzt in einem offenen Brief an alle Verbandsmitglieder gewandt und eine „vollumfängliche und unabhängige Aufklärung jeglicher Verdächtigungen seitens der Justiz und des DSV“ gefordert. Nachfolgend der Brief im Wortlaut: „In den vergangenen Tagen wurde der Verdacht von möglichen Fällen sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauchs gegenüber Athlet*innen…
IOC bremst Rhein-Ruhr-Olympiapläne aus
Die Chancen auf eine Ausrichtung der Universiade 2025 in Nordrhein-Westfalen stehen hervorragend, doch die von einer Interessengruppe um Sportmanager Michael Mronz verfolgten Pläne einer Ausrichtung der Olympischen Spiele 2032 in der Rhein-Ruhr-Region dürften bereits jetzt Makulatur sein. Nach einer 2019 beschlossenen Änderung und Verschlankung des Vergabeverfahrens hat die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Mittwoch das australische Brisbane zum bevorzugten Kandidaten für die Ausrichtung der Sommerspiele in elf Jahren erklärt. Das Verfahren wird für die Sommerspiele 2032 erstmals praktiziert und lässt weitere Kandidaten in den Hintergrund treten: Beobachter gehen…
Jugoslawien-Duelle in Tokio
Noch vor Ort wurden beim Qualifikationsturnier in Rotterdam (Niederlande) die Vorrundengruppen der beiden Olympiaturniere der Männer und Frauen ausgelost. In dem wie gewohnt zwölf Teams umfassenden Männerwettbewerb landeten gleich alle drei Teams aus dem früheren Jugoslawien in die Gruppe B. Bei den Frauen werden in Tokio nach der 2000er-Premiere mit sechs Teams und danach vier Achterturnieren erstmals zehn Mannschaften am Start sein. Einzige Olympianeulinge unter den 22 Teams beider Wettbewerbe sind bei den Frauen Gastgeber Japan und Kontinentalvertreter Südafrika…..
Favoriten holen Olympiatickets
In Rotterdam (Niederlande) werden bis zum kommenden Sonntag (21. Februar) auf dem Olympiaqualifikationsturnier des Weltschwimmverbandes FINA die letzten drei der lediglich zwölf Tokio-Startplätze ausgespielt. Nach mehreren coronabedingten Umwälzungen im Vorfeld und dem Ausschluss der Türkei vor dem ersten Turnierspiel haben elf Teams aus zwei Kontinenten, darunter auch die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes, den Wettbewerb aufgenommen. Die Ansetzungen und vorliegenden Resultate in der Übersicht:
Kroatien wendet die Götterdämmerung ab
Die Partie war geradezu episch, doch die drohende Götterdämmerung im Weltwasserball blieb aus: Nach Montenegro und Griechenland holte sich heute der zweimalige Weltmeister und 2012er-Goldmedaillengewinner Kroatien am Ende doch noch den letzten verbliebenen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio (Japan). Im Spiel um Platz drei beim Qualifikationsturnier in Rotterdam siegten die Spieler von der Adria nach einem 11:11-Unentschieden und insgesamt 30 (!) nachfolgenden Fünfmetern mit 25:24 gegen Russland und sind damit zum siebten Mal in Folge beim größten Ereignis des Weltsports dabei. Der Kampf um Bronze und das…
Montenegro und Griechenland mit vorzeitigen Tokio-Tickets
Am Halbfinaltag des Qualifikationsturniers in Rotterdam (Niederlande) haben sich die Wasserball-Mächte Montenegro und Griechenland die ersten beiden der letzten drei noch ausstehenden Olympiastartplätze gesichert. Der EM-Dritte Montenegro setzte sich im vormaligen Bruderduell mit 14:12 nach Fünfmeterwerfen gegen Kroatien durch, während Griechenland am Ende noch klar mit 13:10 gegen Russland die Oberhand behielt. Kroatien und Russland kämpfen am Sonntag im Spiel um Platz drei dann um das letzte Tokio-Ticket. Alle Rotterdam-Partien laufen unter www.finatv.live/en (Bezahlschranke) im Livestream und sind auch in der Aufzeichnung verfügbar. Das einmal mehr hart umkämpfte Duell zwischen…
Strelezkij erfolgreichster DSV-Werfer
nLediglich 42 Tore in fünf Spielen wollten der deutschen Mannschaft beim Olympiaqualifikationsturnier in Rotterdam (Niederlande) gelingen. Erfolgreichster Werfer war mit dem 22-jährigen Denis Strelezkij von Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 immerhin einer der drei jüngsten Akteure im 13-köpfigen DSV-Aufgebot. Der frühere Düsseldorfer kam in Rotterdam auf zehn Tore und lag damit vor Marko Stamm (sieben), Mateo Cuk und Kapitän Julian Real (jeweils sechs) sowie Neuling Fynn Schütze (fünf). der sein erstes großes Turnier im Erwachsenenbereich bestritt. Strelezkij und Schütze hatten bereits gemeinsam zum deutschen-Aufgebot bei den Europaspielen 2015 in Baku (Aserbaidschan)…