Gibt es in der Frauen-Bundesliga von 2021 an wieder ein Achterfeld? Nachdem in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) in der abgebrochenen Spielzeit 2019/2020 zuletzt nur noch sechs Teams aktiv gewesen sind, wird von Seiten des SC Chemnitz und des SSV Esslingen Interesse an einem Comeback im Oberhaus bekundet, wie zu vernehmen war. Das würde im Frauenbereich den Wettbewerb sportlich wie auch medial um einiges attraktiver machen und brächte weitere Standorte auf die nationale Wasserballkarte. Der SC Chemnitz war langjähriger DWL-Stammgast und Finalist des Jahres 2916 gewesen, hatte allerdings sein Team vor…
Einträge von: Wolfgang Philipps
2. Wasserball-Liga West unverändert
Die 2. Wasserball-Liga West geht mit unveränderter Besetzung und voller Stärke in die Spielzeit 2020/2021. Nach dem frühzeitigen coronabedingten Saisonabbruch des Frühjahres hoffen die Verantwortlichen trotz der bis auf Weiteres gültigen Hygiene-Auflagen auf eine gute Spielzeit, die von den zehn Mannschaften der vergangenen Spielzeit bestritten werden soll. Die 2. Liga West wird traditionsgemäß nur von Teams aus dem Schwimmverband Nordrhein-Westfalen bestritten, der etwa ein Drittel der aktiven Wasserballspieler in Deutschland stellt. Die vielleicht interessanteste Personalie beim Teilnehmerfeld der neuen Spielzeit: Mit dem Aachener SV und dem Stolberger SV sind weiterhin gleich zwei Klubs aus dem in Sachen Wasserball weniger bekannten Bezirk Aachen dabei.
Timo van der Bosch „Sportler des Jahres“ in Ludwigsburg
Ludwigsburgs „Sportler des Jahres“ ist Wasserballer Timo van der Bosch vom SV Ludwigsburg: Diese Auszeichnung des 26-jährigen deutschen Nationalspielers konnte jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht angemessen gewürdigt werden, da die Sportlerehrung der Stadt Anfang März als eine der ersten Veranstaltungen hatte abgesagt worden müssen. Jetzt hat der Kapitän der SVL-Wasserballer seine Medaille vom Präsidenten des Schwimmvereins Ludwigsburg, Volker Heyn, auf dem clubeigenen Gelände am Neckar überreicht bekommen. Timo van der Bosch ist Polizist und wird von Mitte September an für die Vorbereitungen auf das Olympia-Qualifikationsturnier Anfang kommenden Jahres komplett vom…
Doppel-Meister, Pokal-Historien, Triple-Gewinner …
Vor wenigen Monaten schien es noch undenkbar, doch selbst im Corona-Sommer 2020 konnte noch ein deutscher Wasserball-Meister ausgespielt werden, und im Gegensatz zu anderen Mannschaftssportarten gelang dieses sogar auch unter Zuschauerbeteiligung bei der Titelvergabe. Der dritte Meisterwechsel in Folge binnen dreier Jahre bescherte zum einen weiter anhaltenden Gigantenkampf, die viele andere Sportarten derzeit vermissen lassen, und hat auch wieder interessante Randgeschichten produziert.
Pressestimmen zur Finalserie
Die Finalserie der neu gestarteten deutschen Meisterschaft 2020 (die im Gegensatz zu den anderen verbliebenen Mannschaftssportarten auch mit Zuschauern ausgetragen worden ist) hat wieder ein „Rauschen im Blätterwald“ beschert. Zusätzlich zu den Meldungen der beiden Nachrichtenagenturen gibt es auch wieder mehrere eigenständig erstellte Berichte verschiedener Medien. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Beiträgen (darunter auch der Fernsehbericht des NDR) zum entscheidenden vierten Endspiel des gestrigen Abends und dem Titelgewinn der Waspo 98 Hannover, die ohne eine Bezahlschranke verfügbar online sind (die Übersicht wird bei Bedarf aktualisiert).
Vierter Titelgewinn mit „Auswärtsnachteil“
Mit dem dritten oder elften Titel der Waspo 98 Hannover (da dürfen sich die Statistiker gerne streiten) endete die deutschen Wasserball-Meisterschaften 2020, die nach der Corona-Pause mit sechs Teams neu gestartet worden war und in einem komprimierten Format mit nur 20 Spielen zur Austragung kam. Dritter wurde zum bereits dritten Mal in Folge der OSC Potsdam, während die erst 2008 gegründetem White Sharks Hannover erstmals in den Sprung unter die Top vier bei den Erwachsenen schaffte.
Waspo 98 macht den Sack zu
Der deutsche Wasserball-Meister hat erneut gewechselt und heißt jetzt wieder Waspo 98 Hannover: Die Mannschaft von Trainer Karsten Seehafer gab sich im vierten Endspiel vor heimischer Kulisse beim glatten 11:9 (2:2, 5:3, 3:1, 1:3)-Erfolg gegen Titelverteidiger und Rekordgewinner Wasserfreunde Spandau 04 keine Blöße und hat die „best of five“-Serie mit 3:1 vorzeitig zu ihren Gunsten entschieden. Vor 300 Zuschauern im ausverkauften Volksbad Limmer konnten die bereits 2018 siegreichen Niedersachsen auf gleich sieben verschiedene Torschützen bauen und hatten zwischenzeitlich bereits mit 11:6 geführt. Der klare Spandauer 12:9-Sieg im dritten Endspiel hatte…
Die Schlacht geht weiter – erneut Livestream
Die Schlacht um den Titel des 99. deutschen Wasserball-Meisters seit 1912 geht am morgigen Mittwochabend in Hannover in die nächste Runde: Nach dem Auswärtssieg vom Sonnabend und der „Wiederauferstehung“ von Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 am Sonntag führt Pokalsieger Waspo 98 Hannover in der „best of five“-Serie mit 2:1 und könnte mit diesem Vorteil im Rücken nun vor heimischer Kulisse nach 2018 den Titel erneut in die Landeshauptstadt holen. Im Volksbad Limmer (Anschwimmen: 18 Uhr) sind am Beckenrandbereich erneut 300 Zuschauer zugelassen (ohne Voranmeldung); die Partie läuft unter https://www.youtube.com/watch?v=jZvNs___whg zudem auch…
Jugend-Meisterschaften werden ebenfalls ausgespielt
Nach der bisher reibungslos laufenden deutschen Wasserball-Meisterschaft der Männer sollen trotz der Corona-Einschränkungen nun auch im Nachwuchsbereich die nationalen Titelträger des Jahres 2020 noch ermittelt werden. Nach diversen Videokonferenzen sind Wettbewerbe in Turnierform beschlossen worden, wobei unter dem neuen DSV-Rundenleiter Wolfgang Rühl (Günzburg) die Meisterschaften des U14-, U16- und U18-Nachwuchses sowie die Pokalentscheidung der U12 zur Austragung kommen werden. Trotz des erheblichen organisatorischen Aufwandes findet die Ausspielung der Titelkämpfe nach mehr als sechs Monaten ohne Spielbetrieb und zwischenzeitlich auch langen Wochen ohne jeden Trainingsbetrieb einiges an Zustimmung, zumal ansonsten in…
Spandau verkürzt, Potsdam Bronze, Duisburg Fünfter
Die wohl kürzeste deutsche Meisterschaft aller Zeiten findet eine Fortsetzung: Nach zwei Niederlagen zuvor setzte sich Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 im dritten Finalspiel glatt mit 12:9 gegen Pokalsieger Waspo 98 Hannover durch und verkürzte damit in der „best of five“-Serie auf 1:2. Die nunmehrige vierte Partie steigt am Mittwochabend in Hannover (18 Uhr, Volksbad Limmer). Im dritten und entscheidenden Spiel um Platz fünf landete der ASC Duisburg einen hohen 19:12-Heimerfolg gegen den SV Ludwigsburg und konnte damit auch die „best of three“-Serie nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1 zu seinen…