Es reichte nicht einmal für ein Happyend: Deutschlands Männer beendeten die 36. Wasserball-Europameisterschaften in Kroatien nach einer 10:16 (2:5, 5:6, 2:3, 1:2) in Dubrovnik gegen die Niederlande als Zwölfter. Neuling Yannek Chiru traf im finalen Spiel um Rang elf fünfmal für die erneut ersatzgeschwächte DSV-Auswahl, die im Vorfeld ohnehin schon mit dem jüngsten EM-Aufgebot aller Zeiten angetreten war. Bundestrainer Milos Sekulic (Berlin) konnte im Duell der enttäuschten Mannschaften (die Niederlande hatten im Gleichschritt mit der deutschen Mannschaft ebenfalls vorzeitig die Segel streichen müssen) allerdings erneut nicht auf seine Wunschformation zurückgreifen:…
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Belén Vosseberg geteilte EM-Torschützenkönigin
Der Abschluss der Frauen-Europameisterschaft in Eindhoven (Niederlande) sorgte noch einmal für eine Schlagzeile aus deutscher Sicht: DSV-Spielführerin Belén Vosseberg führt zusammen mit zwei weiteren Aktiven die Torschützenliste des 16-Nationen-Turniers an. Die seit dieser Saison in Barcelona beim spanischen Traditionsklub CN Catalunya spielende Linkshänderin kam in sechs Spielen auf 21 Tore und teilte sich die Spitzenposition mit Ungarns Topspielerin Rita Keszthelyi und der Rumänin Alina-Ioana Olteanu.
EM-Turnier: Halbfinal- und Finalauftritt für Uhlig
Sportlich bestens versorgt war bei der Wasserball-Europameisterschaft der Frauen in Eindhoven (Niederlande) der deutsche Schiedsrichter Philip Uhlig: So kam der Potsdamer bei seiner ersten Nominierung für die „große“ EM im Halbfinale wie auch im Endspiel beide Male als Offizieller zum Einsatz. Zunächst leitete Uhlig am Donnerstagabend im imposanten Pieter-van-den-Hoogenband-Schwimmstadion vor vollen Ränge das hartumkämpfe Halbfinalduell zwischen den Niederlanden und Ungarn, das mit einem knappen 7:6-Erfolg der Gastgeberinnen endete. Am Sonnabend folgte ebenfalls vor einem orangefarbenen Meer auf der Zuschauertribünen dann der Einsatz im Finalduell zwischen den Niederlanden und Spanien als…
Sechstes EM-Gold und Rekordtitel für die Niederlande
Die Niederlande sind neuer Rekord-Europameister im Frauenwasserball: Bei den kurzfristig von Netanya (Israel) nach Eindhoven (Niederlande) verlegten 20. Titelkämpfen seit 1985 setzte sich der amtierende Weltmeister in der Neuauflage des WM-Finales von 2023 mit 8:7 gegen Titelverteidiger Spanien durch und holte damit nach 1985, 1987, 1989, 1993 und 2018 den sechsten Titel. Der dreimalige Titelträger Spanien verpasste damit den dritten EM-Erfolg in Serie. Der Siegtreffer fiel 6,3 Sekunden vor dem Ende und wurde per VAR überprüft. Im Spiel um Platz drei blieb Griechenland mit 7:6 gegen den fünfmaligen Titelträger Italien…
Einbruch im Schlussviertel: DSV-Männer nur um Rang elf
Lange Zeit sah es so aus, als könnte Deutschland bei der 36. Wasserball-Europameisterschaft in Kroatien wie 2018 und 2020 zumindest noch um Rang neun spielen, doch das erste von zwei Platzierungsspielen in Dubrovnik ging gegen Georgien nach einer 9:7-Führung mit einem dramatischen Einbruch im Schlussabschnitt noch mit 10:15 (2:1, 4:5, 3:2, 1:7) verloren. Im Spiel um Platz elf trifft die DSV-Auswahl am Montag von 17:45 Uhr an auf die Niederlande, die im Parallelduell mit 9:16 gegen Frankreich unterlegen war. Am Männer-Spieltag der enttäuschten Teams (alle Mannschaften hier in Dubrovnik hatten…
Resultate Frauen-EM Eindhoven
Das niederländische Eindhoven ist vom 5. bis 13. Januar Austragungsort der Wasserball-Europameisterschaften der Frauen. Erstmals befinden sich 16 Mannschaften am Start, darunter auch die deutsche Auswahl. Der Sieger qualifiziert für die Olympischen Spiele in Paris (Frankreich/26. Juli bis 11. August), dazu werden noch drei Startplätze für die Weltmeisterschaft in Doha (Katar/2. bis 16. Februar) vergeben. Gleiches gilt jeweils auch für das Männerturnier, das parallel dazu vom 4. bis 16. Januar in Zagreb und Dubrovnik (Kroatien) zur Austragung kommt. Die Ansetzungen und Resultate von Eindhoven in der Übersicht (jeweils fortlaufend aktualisiert):
Georgien nächster Kontrahent der DSV-Auswahl
Nach dem Aus im Kampf um das Viertelfinale und einen WM-Startplatz geht es für Deutschlands Männer bei der Wasserball-Europameisterschaft in Kroatien mit den Platzierungsduellen um die Ränge neun bis zwölf weiter, die in Dubrovnik zur Austragung kommen werden. Hier trifft die DSV-Auswahl im ersten von zwei Spielen am Sonnabend von 18 Uhr an auf die Vertretung Georgiens, die heute in ihrem Überkreuzduell mit 11:18 gegen Rumänien unterlegen war und damit ebenso bei den weiteren internationalen Topereignissen des Jahres 2024 nur Zaungast ist.
DSV-Frauen mit Comeback-Sieg auf Platz elf
Deutschlands Wasserballerinnen haben die Europameisterschaften in Eindhoven als Elfter beendet: Im finalen Platzierungsspiel siegte die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zum Auftakt des Halbfinal-Donnerstags mit 15:12 (3:4, 3:4, 3:3, 6:1) gegen die Tschechische Republik und schloss die erstmals mit 16 Mannschaften ausgetragenen Titelkämpfe mit drei Siegen und drei Niederlagen ab. Die DSV-Frauen zeigten beim sechsten Spiel binnen sieben Tagen erneut gute Kondition, verzeichneten aber mal wieder einen extrem schlechten Start und kämpften zudem drei Viertel lang mit schwachen Schussleistungen. So lag die Mannschaft von Trainer Giorgios Triantafyllou (Krefeld) mit 3:7…
Montenegro zerstört Doha- und Paris-Träume
Deutschlands Wasserballer werden bei den internationalen Topereignissen des Jahres 2024 erneut nur Zaungast sein: Bei der Europameisterschaft in Kroatien unterlag die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in Zagreb am Mittwochabend in den Überkreuzduellen mit 5:10 (1:3, 2:3, 1:4, 1:0) gegen den WM-Achten Montenegro und verpasste damit nicht nur das Viertelfinale, sondern auch die Qualifikation für die nachfolgende Weltmeisterschaft in katarischen Doha (2. bis 16. Februar) und wie auch die Olympischen Spiele in Paris (26. Juli bis 11. August). Das faktische „Spiel des Jahres“ stand aus deutscher Sicht allerdings von Beginn an…
Heute „Endspiel“ für die DSV-Männer gegen Montenegro
Bei der 36. Wasserball-Europameisterschaft in Kroatien spielen Deutschlands Männer (13. Platz 2022 in Split) heute Abend in Zagreb von 20:15 Uhr an ihr Überkreuzduell („crossover“) gegen den WM-Achten Montenegro (7. Platz 2022). Die Partie ist faktisch ein Achtelfinale, allerdings für beide Teams auch ein echtes „Endspiel“ mit den folgenden harten Fakten: Spielsystem: Es ist kein klassisches Achtelfinale, sondern vier der acht Mannschaften der unteren Tabellenhälfte spielen nach dem neuen Modus jeweils gegen eines der Top-Acht-Teams der Titelkämpfe von 2022, hier der Dritte der Gruppe A gegen den Zweiten der Gruppe…