Zugeordnete Einträge: Männer

Trotz Klassenverbleib: Weddinger DWL-Verzicht

Der SC Wedding wird in der kommenden Saison nicht mehr in Deutschen Wasserball-Liga (DWL) an den Start gehen. Die Verantwortlichen des Nordberliner Klubs teilten auf ihrer Homepage mit, dass sie aufgrund rechtlicher und finanzieller Risiken für die erste Liga keine Mannschaft mehr melden wollen. Die Spieler des Vereins wurden am Montagmittag über den entsprechenden Vorstandsbeschluss informiert, wie es hieß. Der Klub rechnet angesichts der erwarteten Verschärfungen bei den Anforderungen der DWL-Lizenzierung an gleich mehreren Stellen mit schmerzhaften finanziellen Sanktionen. So konnten in der jüngsten Vergangenheit die drei in der Lizenzordnung…

200 Herrenhäuser bitte!

Meisterfeier im Szeneviertel, ein bestauntes Pokaltrio, Fußballtrainer am Beckenrand und ein auch international gefragter Livestream: Das fünfte und entscheidende Endspiel um die deutsche Meisterschaft zwischen Pokalgewinner Waspo 98 Hannover und Titelverteidiger Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 (7:5) bot auch am Beckenrand reichlich Gesprächsstoff und schreit aus Sicht der Sportart geradezu nach einer Fortsetzung für die kommende Jahre. Nachfolgend einige Wasser(ball)spritzer des Finalwochenendes: Nach den ausgelassenen Feierlichkeiten am Beckenrand ging es für die Spieler, Helfer und Fans bei einem Streifzug mit phasenweise bis 300 Leuten im Arbeiter- und Szeneviertel Limmer weiter –…

Ehrenpreise für Dedovic und Radovic

Das hartumkämpfte Duell um den Titel des 97. deutschen Wasserballmeisters seit 1912 wurde klar von zwei Vereinen beherrscht, die sich am Ende auch die beiden Ehrenpreise dieses Jahres teilten: Aus der Reihen des Vizemeisters Wasserfreunde Spandau 04 wurde Nikola Dedovic als „Wasserballer des Jahres“ ausgezeichnet. Der seit 2016 für den Rekordmeister aktive Serbe mit seinen Defensiv- wie auch Offensivqualitäten holte sich erstmals die seit 1985 vergebene Auszeichnung und reihte sich damit in eine illustre Liste ein, die Namen wie Ungarns Wasserball-Legende Tamas Farago, den heutigen Bundestrainer Hagen Stamm oder Welttorhüter…

Ende einer Durststrecke …

Tolle Stimmung und Titelgewinn vor heimischer Kulisse: Waspo 98 Hannover hat nach zuletzt zwei Pokalsiegen und einer Durstrecke von 25 Jahren in der Liga jetzt auch die deutsche Meisterschaft gewonnen. Gut 1.000 Zuschauer feierten im erneut prächtig hergerichteten Stadionbad im entscheidenden fünften Spiel der „best of five“-Finalserie einen 7:5 (3:0, 2:2, 1:2, 1:1)-Sieg der Niedersachsen, die damit einen 3:2-Gesamtsieg gegen Rekordgewinner Wasserfreunde Spandau 04 hinlegten. Die mit reichlich Fanunterstützung angereisten Berliner verpassten im Duell der beiden Champions League-Teilnehmer ihrerseits den 37. Titelgewinn binnen 40 Jahren.  Beim fünften Spiel der epischen…

Plauen verdrängt Uerdingen

Im Relegationsduell der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) konnte der Pro-B-Zweite SVV Plauen auch die zweite Partie gegen den Pro-A-Siebten SV Bayer Uerdingen 08 gewinnen: Nach dem 13:6-Auftakterfolg vor heimischer Kulisse konnten die Vogtländer auch die zweite Partie mit 8:7 (3:1, 2:2, 2:2, 1:2) zu ihren Gunsten entscheiden und setzten sich damit in der „best of three“-Serie vorzeitig mit 2:0 durch. Während Plauen mit dem langjährigen Macher Jörg Neubauer am Beckenrand damit in der kommenden Saison wieder zu den acht besten Mannschaften in Deutschland gehören wird, rutschte Uerdingen nach Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit seit…

Waspo 98 durchbricht Spandauer Dominanz

Die Wasserballer der Waspo 98 Hannover haben nach dem Pokaltitel und dem Supercup auch die deutsche Meisterschaft gewonnen. Im großen Finalduell der beiden Champions League-Teilnehmer siegten die Niedersachsen vor fast 1.000 Zuschauern im heimischen Stadionbad in der entscheidenden fünften Partie der „best of five“-Serie mit 7:5 (3:0, 2:2, 1:2, 1:1) gegen Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 und setzen sich in der Finalserie mit 3:2 Siegen durch. Spandau hatte zuletzt mit zwei Spielgewinnen zwar einen 0:2-Rückstand in der Gesamtserie aufgeholt, blieb aber in der entscheidenden fünften Partie in wichtigen Phasen blass. Hannover…

„Es wird sich in der Abwehr entscheiden und ganz eng“

Spannender konnte die Kür des 97. deutschen Wasserballmeisters seit 1912 bisher kaum sein: Ähnlich wie im Lande des Rekordolympiasiegers Ungarn geht die Finalserie der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) in eine fünfte Partie, nachdem die Wasserfreunde Spandau 04 aus einem 0:2-Rückstand einen 2:2-Gleichstand gemacht haben, so dass die definitive Entscheidung nun am morgigen Sonnabend unter dem Hallendach des hannoverschen Stadionbads fallen muss. Das Anschwimmen steigt wie vor Wochenfrist um 18 Uhr; ein Livestream der Partie in Fernsehqualität wird erneut über die neue Waspo98-Webseite www.waspo98.de angeboten. 37. Titel für Spandau seit 1979 oder…

Uerdingen oder Plauen?

Nicht nur in Hannover werden an diesem Wochenende Fakten im deutschen Spitzenwasserball geschaffen: Auf der Vereinsanlage des SV Bayer 08 Uerdingen kämpfen in den Relegationsduellen der heimische SV Bayer und der SVV Plauen um den achten und letzten Startplatz in der Pro A der Deutschen Wasserball-Liga (DWL). In der dortigen „best of three“-Serie hat der Pro-B-Zweite Plauen am vergangenen Wochenende mit einem 13:6-Heimerfolg nicht nur vorgelegt, sondern auch erheblichen Druck auf DWL-Stammgast Uerdingen aufgebaut. Das Anschwimmen im Aquadome steigt am Sonnabend diesmal bereits um 14 Uhr. Bei einem Bayer-Erfolg ginge…

Spandau gleicht aus

Die Finaldramatik beim Kampf um den deutschen Meistertitel kulminiert auf die Spitze: Im vierten Endspiel der „best of five“-Serie gewann Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 in einer intensiven und diesmal bis zum Schluss umkämpften Partie mit 8:6 (4:1, 1:2, 2:2, 1:1) gegen den Pokalsieger Waspo 98 Hannover und erzwang damit den 2:2-Gleichstand in der Gesamtwertung. Damit geht es am Sonnabendabend in Hannover (18 Uhr, Stadionbad) mit der fünften und dann definitiv entscheidenden Partie weiter. Spandau profitierte im achten Saisonduell beider Teams von einer 4:1-Führung im ersten Viertel (8.) und hatte in…

Holger Roehl verstorben

Hamburgs Wasserballer trauern um ihren langjährigen Mitstreiter Holger Roehl, der im Alter von 72 Jahre nach längerer Krankheit verstorben ist. Bis zuletzt war das Wasserballgeschehen an der Elbe immer wieder mit seinem Namen verbunden. Roehl übte sich zunächst als Schwimmer und Wasserballer beim ETV Hamburg und war auch bei dessen kurzem Bundesligagastspiel im Einsatz, ehe 1971 der Wechsel zum Nachbarn SV Poseidon erfolgte. Als Linkshänder wurde er schon bald eine wichtige Stütze der Mannschaft, spielte mit dem Team vom Olloweg einige Jahre in der Bundesliga und absolvierte auch diverse Spiele…