Zugeordnete Einträge: Allgemein

Hamm und Brambauer trennen sich

Der SC Rote Erde im TuS 59 Hamm und der SV Brambauer gehen mit Blick auf die kommende Saison getrennte Wege. Die beiden Mitgliedsvereine der Startgemeinschaft SGW SC Rote Erde/SV Brambauer einigten sich einvernehmlich darauf, diese zu Ende September aufzulösen. Der SC Rote Erde, der im TuS 59 die Wasserball-Abteilung stellt, wird dabei den Startplatz in der 2. Wasserball-Liga West übernehmen. Der SV Brambauer plant einen Start im Bezirk Südwestfalen. Über die Auflösung der Startgemeinschaft haben die beiden Vereine mittlerweile NRW-Wasserballwart Dieter Rohbeck (Köln) informiert. Als Gründe in dem Schreiben…

Kommentar: Schwimmsport-Entwicklungsland

Deutschland ist ein Schwimmsport-Entwicklungsland: Gemeint sind damit allerdings weder die (erwartet) dürftigen Leistungen deutscher Aktiver bei den gestern in Budapest zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften noch die schlechten Schwimmfähigkeiten vieler Kinder oder das fehlende Medieninteresse für eine der größten Veranstaltungen des Weltsports. Mittlerweile verfügt das Land der Ingenieure auch kaum mehr über die Infrastruktur, um selbst eine Schwimm-Weltmeisterschaft auszurichten oder die olympische Kernsportart auf Weltniveau betreiben. Während in der Donau-Metropole die Besuchermassen – in den Worten eines DSV-Funktionärs – aufpassen müssen, „nicht in eines der zahlreichen Schwimmbecken zu fallen“, drängen sich…

Die Budapest-WM in der Übersicht

14 Tage lang kämpften im Rahmen der 17. Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest (Ungarn) auch die besten Wasserballteams der Welt um Titel und Medaillen. Gespielt wurde in gewohnter Form mit jeweils 16 Männer- wie Frauenmannschaften im Alfréd-Hajós-Schwimmsportkomplex auf der Margareteninsel in der wohl berühmtesten Wasserballarena der Welt. Die Resultate beider Turniere in der Übersicht:   17. FINA Weltmeisterschaften 2017 in Budapest (Ungarn) Ansetzungen und Resultate Wasserballturniere Sonntag, den 16. Juli 2017 (Vorrunde Frauen) 09:30 Italien – Kanada 10:4 (1:2, 2:0, 3:0, 4:2) – Gruppe A 10:50 Brasilien – China 4:11 (2:4, 0:2, 2:1, 0:4)…

Kroatien zum Zweiten, Russland im Aufwird

Zwei tolle Wochen in der inoffiziellen Welthauptstadt des Wasserballs sind vorbei: Der amtierende Olympiazweite Kroatien stoppte bei den Männern Serbiens jüngste Erfolgsserie im Halbfinale eigenhändig und holte sich anschließend mit dem 8:6-Erfolg im Finalduell mit dem Gastgeber den zweiten WM-Titel nach 2007, doch auch die 17. FINA Weltmeisterschaften hier in Budapest (Ungarn) sahen erneut die bekannten Namen der Sportart an der Spitze. Die größte Verbesserung erreichte der zweimalige Weltmeister Russland, der sich von Platz 14 zwei Jahre zuvor und davor drei verpassten WM-Teilnahmen diesmal mit Rang acht wieder in das…

Kroatien düpiert auch Ungarn

Kroatien hat bei den 17. Schwimmsport-Weltmeisterschaften in Budapest Gastgeber Ungarn den vierten WM-Titel der Wasserball-Geschichte vermasselt. Im Finale gewannen die Spieler von der Adria vor mehr als 7.000 Zuschauern sicher mit 8:6 (4:0, 0:2, 2:2, 2:2) Toren und wurden zum zweiten Mal nach 2007 Weltmeister. Zwei Tage zuvor hatten die Kroaten im Halbfinale erstmals nach einer siebenjährigen Durststrecke auch wieder gegen den amtierenden Olympiasieger Serbien mit 12:11 gewonnen. Kroatien startete vor einer stimmungsvollen Kulisse im erwartungsgemäß ausverkauften Alfred-Hajos-Schwimmstadon mit einer 4:0-Führung im ersten Viertel furios. Ungarn blieb ähnlich wie zwei…

US-Dominanz hält an

Olympiasieger USA bestätigte mit dem 13:6-Finalerfolg gegen Spanien seine aktuelle Dominanz im internationalen Frauenwasserball. Für die Nordamerikanerinnen war es nicht nur das fünfte WM-Gold sein 2003, sondern auch der achte internationale Titelgewinn in Serie (Olympia, Weltmeisterschaften, Weltcup und Weltliga). Spanien feierte nach dem ersten Platz von 2013 die zweite WM-Medaille in der Ära von Trainer Miguel Oca. Russland bestätigte mit Rang drei seine Olympiaplatzierung des Vorjahres. Dagegen musste Premierenweltmeister Australien mit Rang acht seine bisher schlechteste Platzierung in der 31-jährigen Historie des Wettbewerbs hinnehmen. Die bis dato letzte WM-Teilnahme einer…

US-Frauen erneut Weltmeister

Es war eine Machtdemonstration in der berühmtesten Wasserballarena der Welt: Olympiasieger USA ist zum fünften Mal Weltmeister bei den Frauen geworden. Die Titelverteidigerinnen setzten sich im Finale der 17. Schwimmsport-Weltmeisterschaften in Budapest (Ungarn) mit 13:6 (2:1, 3:2, 5:2, 3:1) gegen 2013er-Titelträger Spanien durch. Bronze hatte sich zuvor der Olympiadritte Russland durch ein 11:9 (3:3, 4:2, 2:2, 2:2) gegen Kanada gesichert.

Wasserball im Tennisstadion

Nach den Wasserballfesten auf der Budapester Margareteninsel mit oftmals 7.000 Zuschauern wird es bei den Weltmeisterschaften 2019 im südkoreanischen Gwangju deutlich heimeliger: Gespielt wird dort mit einem temporären Becken im Jinwol-Tennisstadion, wie der Ausrichter bei der Präsentation der kommenden Titelkämpfe bekanntgaben. Die Anlage wird nach Veranstalterangaben lediglich 3.270 Zuschauern Platz bieten und damit so klein wie noch nie in der Geschichte der Titelkämpfe sein. „Gegenüber Budapest und Belgrad [bis zu 18.000 Zuschauer bei der EM 2016, W. P.] ist das ein Rückschritt“, meint DSV-Pokalspielleiter Jens Witte (Buxtehude) als interessierter Zuschauer…

Kanada schockt Ungarn

Die Wasserballturniere der 17. Schwimmsport-Weltmeisterschaften hier in Budapest (Ungarn) haben ihre bisher größte Schlagzeile produziert: Im Viertelfinale des Frauenwettbewerbs scheiterte der Gastgeber und amtierende Europameister Ungarn in einer ungewöhnlichen Partie vor vollem Haus mit 4:6 an der Auswahl Kanadas und kämpft nur noch um die Plätze fünf bis acht. Neben den Nordamerikanerinnen schafften Titelverteidiger USA sowie Russland und Spanien den Einzug in das am Mittwoch anstehende Halbfinale. Vor über 7.000 Zuschauern im ausverkauften Alfred-Hajos-Schwimmstadion und unter dem spektakulären Flutlichtambiente der Anlage musste der Gastgeber (Weltmeister 1994 und 2005) seine Chance…

Vorbeikommen, mitmachen: Abschiedsveranstaltung für Langenhagener Bad

Niedersachsens Wasserballsport verabschiedet sich von einer traditionsreichen Spielstätte: Zum Saisonende schließt in Langenhagen nach mehr als drei Jahrzehnten das Hallenfreibad Godshorn. Zur Abschiedsveranstaltung am 31. August hat sich auch der amtierende deutsche Pokalsieger und Vizemeister Waspo 98 Hannover angesagt, der in dem Langenhagener Ortsteil gegen den heimischen SV Langenhagen sowie ein regionales Auswahlteam ins Becken steigen wird.   Das Hallenfreibad im Ortsteil Godshorn ist die Heimstätte des Langenhagener Wasserballs (und Schwimmsports) für mehr als drei Jahrzehnte gewesen. Bis 2004 gab es in der Kernstadt noch das schon seit langem geschlossene…