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Endrunde DSV-Pokal, Nord-Pokal, NRW-Pokal …

Der Spielbetrieb kommt trotz der Corona-Auflagen wieder in Schwung und bietet jetzt sogar ein regelrechtes Wochenende der Pokalentscheidungen: In Berlin steht mit der traditionellen Doppelendrunde um den DSV-Pokal doch noch die wichtigste nationale Wasserballveranstaltung des Jahres 2020 auf dem Programm. In Rostock wird mit einem Viererfeld das Turnier um den norddeutschen Pokalwettbewerb ausgetragen. Ebenfalls um Pokalehren wird in Bochum gekämpft, wo der SV Blau-Weiß Bochum im Finale des NRW-Pokals in einem Zweitligaduell den SV Lünen 08 empfängt. Die Ansetzungen des Wochenendes in der Übersicht:

Zwei Olympioniken für Bayer-Frauen: Chamorro und Bujka kommen

Die Frauen des deutschen Vizemeisters SV Bayer Uerdingen 08 vermelden in der noch bis zum 30. September laufenden nationalen Transferperiode auf zentralen Positionen gleich zwei Olympiateilnehmerinnen als Neuzugänge, die ganze Spiele im Alleingang entscheiden können: Vom nationalen Rivalen Wasserfreunde Spandau 04 kommt die brasilianische Torhüterin Victoria Chamorro. Dazu kehrt Centerspielerin Barbara Bujka nach langen 16 Jahren als Auslandsprofi an den Niederrhein zurück. Chamorro ist ein absoluter Hochkaräter auf der Torhüterposition: 2016 gehörte die 24-jährige Brasilianerin im heimischen Rio de Janeiro zum Olympiaaufgebot ihres Landes und gewann 2015 und 2019 jeweils…

Der Spielplan der Pokalendrunde in Berlin

Nach der Ermittlung des deutschen Wasserballmeisters 2020 werden auch die Pokalsieger ausgespielt werden: Am 26./27. September findet in Berlin unter Federführung der Wasserfreunde Spandau 04 die traditionelle Doppelendrunde der Männer und Frauen statt. Im Gegensatz zu den komplett neugestarteten Meisterschaften werden hier allerdings die nach dem Viertelfinale unterbrochenen Wettbewerbe fortgesetzt werden. Zuschauer sind in der Schöneberger Schwimmsporthalle unter Corona-Auflagen zugelassen, allerdings entfällt die traditionelle Players Party.

White Sharks und Cannstatt gewinnen U12-Vorrunden

Zwei Süd- und zwei Nord-Vertreter haben sich für das Endrunde des deutschen Pokalwettbewerbs des U12-Nachwuchses qualifiziert. Bei den Vorrundenturnieren setzte in Krefeld der SV Cannstatt vor dem 1. FCN.Schwimmen durch, während bei der Parallelveranstaltung in Rostock Titelverteidiger White Sharks Hannover vor dem dortigen Wassersport Warnow Rostock lag. Für die Hansestädter ist es auf der nationalen Wasserball-Bühne die erste Endrundenteilnahme der Vereinsgeschichte.

Änderung der Postanschrift des DSV

Der Deutsche Schwimm-Verband beendet die Nutzung seines Postfaches zum 30. September 2020. Postsendungen sind von diesem Tag an ausschließlich direkt an die DSV-Geschäftsstelle mit der unten aufgeführten Adresse zu richten. Für wasserballspielende Vereine spielt der postalische Schriftverkehr bei Lizenzanträgen und Startrechtwechseln weiterhin eine bedeutende Rolle.

Der Nachwuchs kehrt zurück

Nach der vielbeachteten Ermittlung des deutschen Wasserball-Meisters 2020 folgen nun auch sukzessive die Titelkämpfe des Nachwuchses. Für den Auftakt sorgt am Wochenende der deutsche Pokalwettbewerb der gemischten U12-Mannschaften, die zu den beiden Vorrundenturnieren in Krefeld und Rostock zusammenkommen. Gespielt wird jeweils nach dem Hygienekonzeptes des DSV, das unter anderem Coronatests der Beteiligten vorsieht. Der Spielmodus der Nachwuchsmeisterschaften ist ebenfalls komprimiert worden: Hier wie auch bei den nachfolgenden U14- und U16-Meisterschaften sich maximal acht Teams gegenüber, nach vor der Corona-Krise noch mit Zwölferfeldern geplant worden war. Die beiden Gruppenersten der Vorrundenturniere…

Frauen-Bundesliga wieder mit Achterfeld?

Gibt es in der Frauen-Bundesliga von 2021 an wieder ein Achterfeld? Nachdem in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) in der abgebrochenen Spielzeit 2019/2020 zuletzt nur noch sechs Teams aktiv gewesen sind, wird von Seiten des SC Chemnitz und des SSV Esslingen Interesse an einem Comeback im Oberhaus bekundet, wie zu vernehmen war. Das würde im Frauenbereich den Wettbewerb sportlich wie auch medial um einiges attraktiver machen und brächte weitere Standorte auf die nationale Wasserballkarte. Der SC Chemnitz war langjähriger DWL-Stammgast und Finalist des Jahres 2916 gewesen, hatte allerdings sein Team vor…

2. Wasserball-Liga West unverändert

Die 2. Wasserball-Liga West geht mit unveränderter Besetzung und voller Stärke in die Spielzeit 2020/2021. Nach dem frühzeitigen coronabedingten Saisonabbruch des Frühjahres hoffen die Verantwortlichen trotz der bis auf Weiteres gültigen Hygiene-Auflagen auf eine gute Spielzeit, die von den zehn Mannschaften der vergangenen Spielzeit bestritten werden soll. Die 2. Liga West wird traditionsgemäß nur von Teams aus dem Schwimmverband Nordrhein-Westfalen bestritten, der etwa ein Drittel der aktiven Wasserballspieler in Deutschland stellt. Die vielleicht interessanteste Personalie beim Teilnehmerfeld der neuen Spielzeit: Mit dem Aachener SV und dem Stolberger SV sind weiterhin gleich zwei Klubs aus dem in Sachen Wasserball weniger bekannten Bezirk Aachen dabei.

Timo van der Bosch „Sportler des Jahres“ in Ludwigsburg

Ludwigsburgs „Sportler des Jahres“ ist Wasserballer Timo van der Bosch vom SV Ludwigsburg: Diese Auszeichnung des 26-jährigen deutschen Nationalspielers konnte jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht angemessen gewürdigt werden, da die Sportlerehrung der Stadt Anfang März als eine der ersten Veranstaltungen hatte abgesagt worden müssen. Jetzt hat der Kapitän der SVL-Wasserballer seine Medaille vom Präsidenten des Schwimmvereins Ludwigsburg, Volker Heyn, auf dem clubeigenen Gelände am Neckar überreicht bekommen. Timo van der Bosch ist Polizist und wird von Mitte September an für die Vorbereitungen auf das Olympia-Qualifikationsturnier Anfang kommenden Jahres komplett vom…

Doppel-Meister, Pokal-Historien, Triple-Gewinner …

Vor wenigen Monaten schien es noch undenkbar, doch selbst im Corona-Sommer 2020 konnte noch ein deutscher Wasserball-Meister ausgespielt werden, und im Gegensatz zu anderen Mannschaftssportarten gelang dieses sogar auch unter Zuschauerbeteiligung bei der Titelvergabe. Der dritte Meisterwechsel in Folge binnen dreier Jahre bescherte zum einen weiter anhaltenden Gigantenkampf, die viele andere Sportarten derzeit vermissen lassen, und hat auch wieder interessante Randgeschichten produziert.