Die abgeschlossene Runde der Männer-Bundesliga findet auch in der Nationalmannschaft massiv ihren Niederschlag: Bei dem am Dienstag auf Malta startenden Weltcup-Turnier der Division II kommen die 15 Spieler der deutschen Auswahl aus den Reihen jener drei Klubs, die die bisherige Saison klar dominiert haben. Es sind die ersten Länderspiele seit der verpassten EM-Qualifikation von 2025 und zugleich der erste Auftritt des neuen Bundestrainers Aleksandar Radovic (Hannover). Der Montenegriner hatte zuvor bei zwei Lehrgängen in Hannover, die mit der Vorbereitung zu den beiden jüngsten Champions-Leauge-Auftritten der Waspo 98 Hannover zusammenfielen, ausgiebig…
Einträge von: Wolfgang Philipps
DSV-Pokal: Zeitplan und Offizielle für die Endrunde
Für die erneut nach Berlin vergebene Doppel-Endrunde der beiden deutschen Pokalwettbewerbe (DSV-Pokal) stehen jetzt der Zeitplan und die Offiziellen fest. Gespielt wird am 1./2 Mai unter der Federführung der SG Neukölln in der Schöneberger Schwimmsporthalle (SSH) am Sachsendamm, dem „Wohnzimmer“ des Berliner Wasserballs.
Recco nächster Gigant im Stadionbad – „Real Madrid des Wasserballs“
Großes Kino, Teil 2: Nur eine Woche nach dem glanzvollen Auftritt von Titelverteidiger Ferencvaros Budapest (Ungarn) gastiert am Mittwochabend mit Pro Recco (Italien) nicht nur der amtierende Euro-Cup-Gewimmer, sondern auch das „Real Madrid des Wasserballs“ zum Champions-League-Duell beim deutschen Meister Waspo 98 Hannover. Das Anschwimmen im Stadionbad steigt abermals um 20:30 Uhr; übertragen wird wie gewohnt mit TV-Bildern im Livestream der European Aquatics (Bezahlschranke). Mit elf Siegen seit 1965 ist Recco schon länger der Rekordgewinner in der „Königsklasse“ vor Mladost Zagreb (Kroatien), dessen Team am 21. April ebenfalls nach Hannover…
Chemnitz holt letzten Play-off-Platz – Drama in Stuttgart
Die Überraschung ist perfekt: Liga-Rückkehrer SC Chemnitz hat sich auf Anhieb in letzter Minute für die Play-offs der Frauen-Bundesliga qualifiziert. Die Spielerinnen von Trainerin Anastasia Karakeva-Krajcovic siegten am letzten Spieltag mit 11:9 beim Uerdinger SV 08, während der bis dahin viertplatzierte ETV Hamburg seine Play-off-Chance mit einem 12:14 beim SSV Esslingen dramatisch vergab. Chemnitz hatte zuletzt 2017/2018 unter Anja Skibba den Einzug in die Play-offs und die Top Vier des deutschen Frauenwasserballs geschafft. Damit gelang dem Team aus Sachsen sogar ein Doppelschlag, nachdem zuvor bereits der Einzug in die Pokalendrunde…
Paula Riehn erstmals auf Europapokal-Endrunde
Erstmals ganz groß dabei: DSV-Schiedsrichterin Paula Riehn (l.) ist seit Donnerstag bei der Europapokal-Endrunde um den neu geschaffenen Conference-Cup der Frauen in Athen (Griechenland) im Einsatz. Die vielbeschäftigte Hamburgerin war erst im vergangenen Jahr in den European-Aquatics-Kreis berufen worden und ist derzeit die einzige Deutsche auf der mittlerweile recht umfangreichen internationalen Liste weiblicher Unparteiischer. DSV-Schiedsrichterchef Jürgen Hausche (Gelsenkirchen) amtierte derweil als Spielbeobachter beim Euro Cup der Frauen in Barcelona (Spanien) beim Viertelfinalduell zwischen CN Catalunya und ANC Glyfada (Griechenland). TWPC-Mitglied Axel Bender (Berlin) ist am Dienstag ebenfalls als Spielbeobachter in…
Play-off-Einzug: Hamburg und Chemnitz im finalen Fernduell
Vor dem letzten Spieltag in der Wasserball-Bundesliga der Frauen stehen mit Spandau 04, Blau-Weiß Bochum und dem SSV Esslingen die ersten Drei bereits fest, doch im Kampf um den vierten und letzten Play-off-Platz steigt ein finales Fernduell: Hier liegt der aktuell viertplatzierte ETV Hamburg (7 Punkte aus 9 Spielen) derzeit knapp vor dem Aufsteiger SC Chemnitz (6 aus 9). Die Reihenfolge könnte sich aber durchaus noch ändern: Die zuletzt in guter Form befindlichen Chemnitzerinnen müssen am Sonnabend auswärts beim Schlusslicht Uerdinger SV 08 (3 Zähler aus 9 Spielen) ran (15:30…
Mit dem EM-Torschützenkönig: Der Titelverteidiger kommt ins Stadionbad
Die großen Champions-League-Auftritte der Waspo 98 Hannover kehren zurück: Der deutsche Meister schaffte in dem 2023 neugestalteten Wettbewerb nicht nur erstmals 2023 den Sprung unter die besten Acht, sondern kann in den kommenden vier Wochen auch die großen Namen der Sportart im heimischen Stadionbad begrüßen. Als erstes gibt am Mittwochabend Titelverteidiger Ferencvaros Budapest (Ungarn) seine Visitenkarte am Maschsee ab. Das Anschwimmen steigt um 20:30 Uhr; übertragen wird wie gewohnt im Livestream der European Aquatics (Bezahlschranke). Der Traditionsklub vereint nicht nur zentrale Spieler des amtierenden WM-Zweiten und Vize-Europameisters Ungarn, sondern bietet…
Esslinger Frauen holen Europapokal-Bronze
Der ganz große Coup blieb versagt, doch die Frauen des SSV Esslingen haben sich im Europapokalwettbewerb um den Challenger-Cup ihren Medaillentraum erfüllt: Beim Final Four in Cospicua (Malta) verlor der Bundesliga-Dritte am Sonnabendabend im Halbfinale gegen VK Jadran Split aus Kroatien nach einer fulminanten Aufholjagd dramatisch mit 20:21 (1:4, 4:6, 6:1, 3:3/6:7) im Fünfmeterwerfen, doch im Spiel um Platz drei folgte heute mit einem 13:10 (5:3, 0:2, 4:4, 4:1)-Sieg gegen den Clube Fluvial Portuense aus Portugal die Bronzemedaille. Es war die erste Europapokalmedaille eines deutschen Teams seit 1993, als die…
Duisburg 98 gewinnt U18-Turnier der Nordic League
Nordic Water Polo League 2026 U18-Turnier in Bonn und Duisburg Freitag, den 20. März 2026 (in Bonn) 15:40 Duisburger SV 98 – Sporting Lissabon 28:9 17:00 West London Penguin SWPC – VEPR Tallin 16:10 18:20 City of Manchester – Vilnius WPT 10:9 19:40 Cheltenham SWPC – VH Ängelholm 9:11 Sonnabend, den 21. März 2026 (in Duisburg) 08:00 Duisburger SV 98 – VEPR Tallin 26:9 09:20 VH Ängelholm – Vilnius WPT 10:40 Cheltenham SWPC – Sporting Lissabon 12:00 City of Manchester – West London Penguin SWPC 13:10 14:45 VEPR…
Historisch: Waspo 98 schießt Spandau auf Platz drei
Zum Abschluss der Rundenspiele in der Wasserball-Bundesliga sorgte Spitzenreiter Waspo 98 Hannover für ein Novum: Die verlustpunktfreien Niedersachsen siegten im Klassiker mit 11:7 gegen Wasserfreunde Spandau 04 und beförderten die Berliner in der Endtabelle noch auf Platz drei. Spandau hatte seit Einführung der einteiligen Bundesliga 1977 die Meisterschaft bzw. später die Vorrunde vor den Play-offs jeweils als Erster oder Zweiter abgeschlossen. Bei den seit 1990 ausgespielten Play-offs verpassten die Berliner einzig 1993 das Finale, als die erstplatzierten Wasserfreunde im Halbfinale am späteren Meister Waspo Hannover-Linden (einem der zwei Vorläufer der…