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Sydney-Traum zerplatzt: Weltcup-Finale ohne deutsches Team
Nur ein Sieg fehlte noch zum Endrundeneinzug, doch Deutschlands Wasserballer standen beim Weltcup-Turnier der Division II auf Malta im entscheidenden Halbfinalduell am Ende mit leeren Händen da: Mit 12:19 (3:4, 3:4, 1:5, 6:6) hatte die DSV-Auswahl in Gzira gegen den deutlich routinierteren EM-Zehnten Georgien das Nachsehen und musste im fünften Spiel die erste Niederlage hinnehmen. Nur die beiden Finalisten des 23-Nationen-Turniers und Ausrichter Australien erreichen die Achter-Endrunde, die vom 22. bis 27. Juli in Sydney zu Austragung kommt.
Die DSV-Auswahl kämpfte schon früh mit einer schlechten Chancenverwertung, bei der bis zum Spielende drei von vier Strafwürfen vergeben wurden. Beim Stande von 7:10 (18.) fing sich zudem Torjäger Denis Strelezkij eine Vier-Minuten-Strafe ein, die die deutsche Mannschaft vorentscheidend bis auf sechs Tore zurückfallen ließ. Erfolgreichste Torschützen waren heute Zoran Bozic mit vier und Till Hofmann mit drei Treffern.
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Im Spiel um Platz drei trifft die DSV-Auswahl am Montagabend um 18 Uhr abermals in Gzira auf die Vertretung Frankreichs, die beim Finalturnier nach einem 11:15 gegen Montenegro ebenso nur Zuschauer ist.
Weltcup Männer 2026
Division II auf Malta, Halbfinale (in Gzira)
Georgien – Deutschland 19:13 (4:3, 4:3, 5:1, 6:6)
Deutschland: Felix Benke – Sebastian Andruszkiewicz, Till Hofmann 3, Lennox Metten, Zoran Bozic 4/1, Philipp Dolff, Denis Strelezkij 2, Yannek Chiru, Vukasin Simic, Elias Metten 2, Niclas Kai Schipper 1, Mark Gansen 1, Max Spittank, Tobias Bauer. Trainer: Aleksandar Radovic
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