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Esslingen kehrt zurück: Frauen-Bundesliga wieder mit Achterfeld

Zuwachs verzeichnet für die kommende die Wasserball-Bundesliga der Frauen: Nach langer Pause kehrt der SSV Esslingen in das dann wieder acht Vereine umfassende Oberhaus der Sportart zurück. Esslingen hatte 1998/99 zu den Gründungsmitgliedern der damals noch als „Deutsche Wasserball-Liga“ firmierenden Spielklasse gehört, verabschiedete sich personalbedingt dann allerdings 2003 in die damalige Regionalliga Süd (heute: 2. Wasserball-Liga Süd). 

Aus der Esslinger Wasserball-Schule entstammte auch die 197-fache Nationalspielerin und viermalige WM-Teilnehmerin Katrin Dierolf, die später mit dem deutschen Rekordmeister Blau-Weiß Bochum zahlreiche nationale Titel einfuhr. Zuletzt hatte der Klub vom Neckar mit starker Nachwuchsarbeit auf sich aufmerksam gemacht und erst im vergangenen Monat bei den U17-Europameisterschaften in Sibenik (Kroatien) gleich drei Spielerinnen im 15-köpfigen DSV-Aufgebot gestellt. 

Mit der Rückkehr des Traditionsvereins erhält auch die schon seit längerem sportlich schwächelnde Frauen-Bundesliga zusätzlichen Schwung, die zwischenzeitlich auf sechs Mannschaften geschrumpft war.  Davor war bereits 2020 der SC Chemnitz auf die nationale Bühne zurückgekehrt, allerdings konnte im vergangenen Sommer coronabedingt in der Bundesliga nur rudimentär gespielt werden. Mit dem nunmehrigen Achterfeld wäre zudem auch ein attraktiveres Spielformat denkbar. 

 

Wasserball-Bundesliga Frauen 2021/2022

Teilnehmende Mannschaften

Wasserfreunde Spandau 04
SV Bayer Uerdingen 08
Waspo 98 Hannover
SV Blau-Weiß Bochum
ETV Hamburg
SV Nikar Heidelberg
SC Chemnitz
SSV Esslingen (N)