Nationalmannschaft

Was gibt es Neues?

EM-Ticket im Fünfmeterdrama

Deutschlands Wasserballerinnen haben sich nach einer Zitterpartie für die Europameisterschaften 2020 in Budapest (Ungarn) qualifiziert. Die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) siegte in der entscheidenden zweiten Play-off-Partie der EM-Qualifikation in Duisburg gegen Rumänien mit 14:11 (1:2, 2:3, 2:2, 5:2/4:2) nach Fünfmeterwerfen, nachdem das Hinspiel in Focsani noch mit 13:14 verloren worden war.

Vor 300 Zuschauern im Duisburger Schwimmstadion verlief die Partie allerdings alles andere als nach Wunsch: Nach einem verschlafenen Start mit einem 1:4-Rückstand und viel Nervosität über die gesamte Spielzeit schwamm die deutsche Auswahl zusätzlich zu der Hinspielniederlage ständig einem Rückstand hinterher. Zum Ende der regulären Spielzeit hatte es 10:9 gestanden, wobei einzig in den beiden letzten Spielminuten beim 9:8 und 10:9 eine deutsche Führung zu verzeichnen war.

Erst ein Treffer von Jennifer Stiefel 16 Sekunden vor der Schlusssirene rettete den EM-Achten von 2018 in das direkt im Anschluss folgende Fünfmeterwerfen. Auch hier ließen die Deutschen den zweiten Wurf liegen, allerdings versenkte dann Gesa Deike nach zwei zwischenzeitlichen rumänischen Fehlversuchen den entscheidenden fünften Wurf. Die deutsche Tore teilten sich Aylin Fry (4), Jennifer Stiefel, Ira Deike (3), Gesa Deike (2), Sophia Eggert und Belén Vosseberg.

Deutschlands Männer hatten sich bereits zwei Wochen zuvor bei einem Turnier in Georgien ihren Budapest-Startplatz gesichert. Beide EM-Turniere kommen im täglichen Wechsel vom 12. bis 26. Januar 2020 in der 5.300 Zuschauer fassenden Duna Aréna zur Austragung, die bei den Schwimmsport-Weltmeisterschaften 2017 die Beckenwettbewerbe der Schwimmer beherbergt hat.

 

EM-Qualifikation Frauen 2020

Hinspiel in Duisburg

Deuschland – Rumänien  14:11 (1:2, 2:3, 2:2, 5:2/4:2) nach Fünfmeterwerfen

Deutschland: Felicitas Saurusajtis – Belén Vosseberg 1, Maren Hinz, Sophia Eggert 1, Ira Deike 3, Gesa Deike 2, Alexandra Greine, Aylin Fry 4, Jennifer Stiefel 3, Fabienne Heerdt, Pauline Pannasch, Lynn Krukenberg 3 und Ronja Kerßenboom. Trainer: Arno Troost. 

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