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Was gibt es Neues?

Dritter Sieg und Platz neun für DSV-Frauen

Es gab ein sonniges Happy End: Deutschlands Wasserballerinnen haben das Weltcup-Turnier in Gzira (Malta) mit dem dritten Sieg in Folge abgeschlossen. Im finalen Platzierungsspiel der Division II setzte sich die Mannschaft von Trainer Karsten Seehafer (Hannover) heute Mittag klar mit 19:9 (5:3, 4:1, 5:4, 5:1) gegen Malta durch und sicherte sich noch Rang neun in dem 15er-Feld.

Beim letzten Auftritt im Freiwasserstadion des Tal-Qroqq-Sportkomplexes bestätigte sich heute das Bild der harten Turnierwoche: Den drei klaren Vorrundenniederlagen gegen die späteren Medaillengewinner (Russland siegte im Endspiel mit 18:17 gegen China) stand der dritte ungefährdete Sieg in einem Platzierungsduell gegenüber, dieses allerdings bei einer erneut überschaubaren Torschützenliste. Hier war heute die in Spanien aktive Belén Vosseberg mit insgesamt fünf Toren erfolgreichste DSV-Werferin, Gesa Deike traf viermal.

Diskussionen über die ungünstige Auslosung und den ungewöhnlichen Spielmodus erwiesen sich am Ende als müßig: Auf Malta wurden wie gewohnt nur zwei Endrundenplätze vergeben, und mehr als Rang fünf oder vielleicht vier wäre aktuell auch anderweitig nicht realistisch gewesen. Unter dem Strich blieben sechs Spiele gegen sechs unterschiedlich starke Gegner, die für die weitere Entwicklung der Mannschaft allesamt dringend gebraucht wurden.

Trainer Karsten Seehafer sah dieses ähnlich: „Wir schließen heute mit einem sicheren und ungefährdeten Sieg ab. Wir können ein bisschen mit dem Modus oder der Auslosung hadern, schlussendlich war es das, was möglich war. Nach sechs Spielen in sechs Tagen aus dem kalten Anzug ohne Vorbereitung erwartet die Aktiven jetzt die entscheidende Phase in den Vereinen…“

 

Weltcup Frauen 2026

Division II in Gzira (Malta), Spiel um Platz 9

Deutschland – Malta 19:9 (5:3, 4:1, 5:4, 5:1)

Deutschland: Darja Heinbichner – Belén Vosseberg 5, Emiliia Khmil 3, Ira Deike 3, Gesa Deike 4, Anne Rieck, Aylin Fry, Elena Ludwig 1, Marijke Kijlstra 3, Jana Stüwe, Georgia Sopiadou, Maria Sekulic, Ioanna Petiki und Franka Lipinski. Trainer: Karsten Seehafer

Persönliche Fehler: 11/4

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