Was gibt es Neues?

Conference-Cup: Potsdam und Cannstatt auf großer Tour

Ein weiterer Europapokalwettbewerb lässt abermals den Bundesliga-Spieltag schrumpfen: Diesmal sind der OSC Potsdam und der SV Cannstatt auf der dritten von vier Ebenen im Einsatz und steigen hier in der Qualifikationsrunde I des Conference-Cups ins Becken, wo jeweils auch frühere Europapokalgewinner warten.

Sehr ungarisch geht es bei den Partien der Gruppe D für den OSC Potsdam zu: Gespielt wird nicht nur in der relativ neuen Halle von Szeged, sondern es warten auch gleich zwei namhafte Klubs aus dem Land des Rekordolympiasiegers auf das neuformierte Team des letztjährigen Bundesligafünften. Nach dem strapaziösen, aber erfolgreichen Georgien-Auftritt der Waspo 98 Hannover treffen die Brandenburger mit Iberia Tiflis auf ein weiteres Team vom Kaukasus (Freitag, 10 Uhr). Dazu gesellen sich Szegedi VE (Freitag, 18 Uhr), Vasas Budapest (Sonnabend, 18 Uhr) und VK Banja Luka aus Bosnien-Herzegowina (Sonntag, 10 Uhr). Szeged ist der Euro-Cup-Gewinner des Jahres 2009; Vasas verzeichnet sieben Titel in vier europäischen Wettbewerben, zuletzt 2002 in dem nur ein Jahr später abgeschafften Europapokal der Pokalsieger.

Der SV Cannstatt ist nur ein Jahr nach dem Aufstieg in die Achter-Bundesliga auch international erstmals wieder im Einsatz und steigt bei den Spielen der Gruppe B in Athen (Griechenland) ins Becken. Die Stuttgarter treffen hier auf Ausrichter Panionios GSS (Donnerstag, 17:30 Uhr deutscher Zeit), den russischen Rückkehrer Spartak Wolgograd (Freitag, 9 Uhr), VK Zadar aus Kroatien (Sonnabend, 17:30 Uhr) und den portugiesischen Außenseiter Vitoria SC (Sonntag, 9 Uhr). Panionios verzeichnet nicht einmal national einen Titel, stand aber jeweils im Euro-Cup-Finale 2009 und 2011. Russlands oftmaliger Meister Spartak sicherte sich dagegen 2014 besagten Euro-Cup.

Beide DSV-Vertreter sind jeweils Außenseiter in ihren Gruppen, wollen aber den Wettbewerb zur Weiterentwicklung ihrer jungen Teams nutzen. Für die Qualifikationsrunde II sind aber bereits der ASC Duisburg und die White Sharks Hannover als Seiteneinsteiger aus dem diesjährigen Euro-Cup gesetzt.

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