Nationalmannschaft

Was gibt es Neues?

Vierter Sieg für U18-Juniorinnen – jetzt um Platz 13

Deutschlands Nachwuchswasserballerinnen haben bei der U18-Weltmeisterschaft in Puerto de la Cruz den vierten Sieg im fünften Spiel geholt: Die Mannschaft von Trainer Sven Schulz (Chemnitz) landete am Freitag in der schicken Freiwasserarena der spanischen Atlantikinsel Teneriffa beim letzten Zwischenrundenduell der Gruppe H einen deutlichen 18:4 (5:0, 3:0, 3:0, 7:3)-Erfolg gegen Afrika-Vertreter Simbabwe.

Beim finalen Spiel um Platz 13 trifft die DSV-Auswahl am Sonntag von 11:30 Uhr deutscher Zeit an auf die Türkei (Livestream), so dass es auf Teneriffa zu einem weiteren deutsch-türkischen Duell im Frauenbereich kommen wird. Die Spielerinnen vom Bosporus hatten heute die Parallelgruppe G mit einem 14:10 gegen Brasilien zu ihren Gunsten entscheiden Der erste Platz der deutschen Mannschaft hatte bereits am Tag zuvor nach dem 9:7-Erfolg gegen Serbien festgestanden.

Im heutigen Duell gegen Simbabwe wurde Deutschlands zweite Torfrau Muriel Tannenhauer als „Spielerin des Tages“ ausgezeichnet. Das Team aus dem tiefen Süden des Kontinents rekrutiert sich weitgehend aus der in den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpften weißen Minderheit. Getragen wird die Sportart von einigen wenigen Privatschulen, die britische Sporttraditionen aufrechterhalten. Mannschaften aus der bis 1980 existierenden Kronkolonie Rhodesien sind 2026 bei drei von vier Junioren-Weltmeisterschaften am Start gewesen.

Die Fans im fernen Deutschland sind weiter live dabei: Sämtliche Partien aus Puerto de la Cruz laufen im Gegensatz zu den jüngsten U20-Europameisterschaften kostenfrei im Youtube-Kanal der World Aquatics (auch Aufzeichnung).

 

U18-Weltmeisterschaft weiblich 2026 in Puerto de la Cruz (Spanien)

Gruppe H (Platz 13/20), 3. Spieltag

Simbabwe – Deutschland 4:18 (1:5, 0:3, 0:3, 3:7)

Deutschland: Muriel Tannenhauer – Bianca Mitterbauer 4/1, Leni Harms 1, Nele Politze 1, Mia Frisch 2, Clara Straach 1, Maya Hüsselmann 1, Emma Fehmel, Emma Dietze, Amaia Bluhm, Lucy Schüssler, 4 Viktoria Tomica 2, Maria Sekulic und Lotte Lightner 1. Trainer: Sven Schulz

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