Was gibt es Neues?
Bittere Niederlage wirft U16-Wasserballer weit zurück
Deutschlands Nachwuchswasserballer mussten bei der seit Montag laufenden U16-Weltmeisterschaft in Zagreb (Kroatien) einen bitteren Rückschlag hinnehmen: Einen Tag nach dem 19:1-Auftaktsieg gegen Uruguay setzte es heute früh gegen den direkten Rivalen USA nach einem 4:4 beim Seitenwechsel am Ende eine folgenreiche 8:12 (1:2, 3:2, 2:4, 2:4)-Vorrundenniederlage, die die Hoffnungen auf das Viertelfinale massiv schrumpfen lässt. Dieses erreichen nur die ersten Acht der alle 36 Teams umfassenden Vorrundentabelle.
In der nach dem TPI-Index ermittelten Gesamttabelle ist Deutschland nach dem zweiten Tag auf Rang 14 zurückgefallen. Dieses würde nur den Einzug in die Duelle um Plätze 9 bis 16 bedeuteten, doch erscheint selbst dieses alles andere sicher, da die DSV-Auswahl am Schlusstag mit Montenegro noch noch gegen eine der Topnationen des Weltwasserballs spielt. Mit Spanien, Italien und Griechenland haben allerdings auch drei große Namen ebenso bereits Niederlagen hinnehmen müssen, so dass ein spannendes Vorrundenfinale zu erwarten ist.
Doch nicht nur aus deutscher Sicht sind spielplanbedingt weitere heiße Kontrahenten: So verzeichnen etwa Ägypten, Brasilien und Neuseeland jeweils zwei Siege und müssen in den beiden verbliebenen Partien gegen keine der absoluten Topnationen ran. Für die DSV-Auswahl wird es am dritten von vier Vorrundenspieltagen derweil vermutlich viele Tore, jedoch nur wenige der entscheidenden TPI-Punkte geben: Hier wartet am Mittwoch abermals von 10 Uhr an mit der Vertretung Tschechiens zum zweiten Mal ein klarer Außenseiter, der weit unten gesetzt ist (Livestream).
Die Fans können wieder live dabei sein: Sämtliche Partien aus Zagreb laufen im Gegensatz zur zeitgleichen U20-Europameisterschaft weiblich in Oeiras (Portugal) kostenfrei im Youtube-Kanal der World Aquatics (auch Aufzeichnung).
U16-Weltmeisterschaft männlich 2026 in Zagreb (Kroatien)
Vorrunde, 2. Spieltag
Deutschland – USA 8:12 (1:2, 3:2, 2:4, 2:4)
Deutschland: Karlo Thiele – Fritz Burger, Justus Oestreich 4/2, Paul Hildebrandt, Nico Buchelt 1, Julian Konitzer 2, Anton Pirja, Jonas Seidel 1, Georg Metzler, Nico Khokhobashvili, Philipp Matziou, Basil Blanc, Gabriel Slugecic und Luka Filipovic. Trainer: Djordje Milojkovic
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