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DSV-Juniorinnen verpassen Top 16 – jetzt gegen Brasilien

Deutschlands Nachwuchswasserballerinnen haben bei der U16-Weltmeisterschaft in Zagreb (Kroatien) den Sprung unter die Top 16 verpasst: Im letzten Vorrundenspiel unterlag die DSV-Auswahl im „Endspiel“ überraschend nach einem Fünfermeterwerfen mit 6:7 (2:1, 0:0, 1:1, 0:1/3:4) gegen die bis dahin sieglose Vertretung Perus und landete der Gesamttabelle aller 24 Teams mit lediglich einem Sieg in vier Partien nur auf Rang 19. In den K.o.-Duellen um die Plätze 17 bis 24 trifft die Mannschaft von Trainer Márton Benczur am Mittwoch von 11:35 Uhr an zum dortigen Auftakt auf Brasilien (Livestream).

Hatte die DSV-Auswahl am Tag zuvor für die bis in das Schlussviertel offene Partie gegen den Nachwuchs des Olympiazweiten Austxalien (6:10) noch Beifall bekommen, wollte heute der Sprung in das Spiel zu keiner Phase gelingen. Lief das Auftaktviertel (2:1) noch nach Plan, konnte im weiteren Verlauf nur noch ein einziger Treffer erzielt werden. Die DSV-Auswahl verzeichnete zwar spielerische Vorteile, konnte diese jedoch nur selten in zwingende Torchancen ummünzen.

Zwar erhöhte Alicia Indlekofer im dritten Abschnitt mit ihrem zweiten Treffer des Abends auf 3:1 (16.), doch konnte die DSV-Auswahl in der torämsten Partie der Vorrunde nicht mehr zählbar nachlegen. So fiel 2:36 Minuten vor dem Ende der 3:3-Ausgleich, während den beiden deutschen Auszeiten in der Schlussphase kein Erfolg beschieden war. Im nachfolgenden Fünfmeterwerfen blieben die Würfe eins und fünf ungenutzt, so dass die Südamerikanerinnen über ihren ersten Spielbeginn jubeln konnten.

 

Vorrunde, 4. Spieltag

Peru – Deutschland 7:6 (2:1, 0:0, 1:1, 1:0/4:3) nach Fünfermeterwerfen

Deutschland: Elisabeta Roman – Lina Bruns, Elizan Kaya, Helene Wagner, Mila Marie Stüven, Lina Lucas, Alicia Indlekofer 2, Emmi Küßner 1, Ella Marlene Reutter, Julika Mühlmann, Ella Pauels, Fanny Pohlers, Rika Liebtanz um Zoe Günther. Trainer: Márton Benczur

Persönliche Fehler: 7/7