Was gibt es Neues?
„Jungs sind bis in die Haarspitzen motiviert“
Am morgigen Sonnabend empfängt die SV Krefeld 72 den OSC Potsdam im Achtelfinale des DSV-Pokals. Damit treffen die Krefelder auf einen alten Bekannten der vergangenen Jahre: Beide Teams kennen sich aus zahlreichen Partien der B-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) und auch bereits im DSV-Pokall, wobei die Aufeinandertreffen beider Mannschaften stets eng und hartumkämpft waren. Das Wiedersehen im Badezentrum wird diesmal bereits um 17 Uhr angeschwommen.
Der OSC Potsdam ist aktuell nach mehrjähriger Pause wieder in der A-Gruppe der DWL vertreten, dort allerdings mit drei Niederlagen gestartet. Dennoch sind sich die Rheinländer, die Gastspiel in der Runde der oberen Acht nach nur einer Saison wieder endete, der Stärken der Potsdamer bewusst. Krefeld hatte vergangenes Wochenende mit zwei Auswärtsspielen ein schweres Pensum zu stemmen., wobei Trainer Gabor Bujka bis jetzt immer wieder auf zahlreiche Leistungsträger verzichten musste.
Bujka hofft, dass er in den nächsten Spielen wieder den gesamten Kader zur Verfügung hat, gewinnt der Situation jedoch auch etwas Positives ab: „Wir haben in den letzten Partien zwei Siege gegen direkte Konkurrenten in der Gruppe verzeichnen können. Dass wir das zum Teil ohne Lukas Stöffges, Marcel Schnabl und zuletzt Yannik Zilken geschafft haben, sagt viel über die Moral meiner Mannschaft aus. So konnten jüngere Spieler mehr Erfahrungen sammeln und mussten mehr Verantwortung übernehmen.“
Die Ausfälle seien durchaus gut für die Entwicklung gewesen, trotzdem hofft er, dass nun alle wieder gesund sind: „Am vergangenen Wochenende haben wir mit den zwei Punkten unser Mindestziel erreicht. Dennoch haben wir gegen Plauen und Würzburg zu viele Tore bekommen.“ Der Ungar setzt auf die positiven Effekte der jüngsten Spiele: „Meine Jungs sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen es den Potsdamern bei uns Zuhause schwer machen.“ Für Spannung ist damit gesorgt: 2013 konnten die Rheinländer ihre Gäste von der Havel an gleicher Stelle bereits einmal aus dem Wettbewerb werfen und damit in die Endrunde einziehen. (PM SVK72/wgp)