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Was gibt es Neues?

Olympiaqualifikation in Rotterdam

Fanfreundlich, aber ohne Heimvorteil wird im kommenden Jahr aus deutscher Sicht das weltweite Olympiaqualifikationsturnier über die Bühne gehen: Bereits zwei  Tage vor der Eröffnung der 18. Schwimmsport-Weltmeisterschaften hier in Gwangju (Südkorea) hat die FINA die Veranstaltung an den Königlich-Niederländischen Schwimmverband vergeben, der mit Rotterdam auch bereits einen Austragungsort präsentiert hat. Auf dem im Frühjahr 2020 anstehenden Zwölf-Nationen-Turnier werden traditionell die drei letzten Olympiastartplätze und eventuelle Nachrücker frei ausgespielt.

Von DSV-Seite hatte es ebenfalls Interesse an einer Ausrichtung gegeben, allerdings hat die FINA bei der Vergabe früher als in der Vergangenheit Fakten geschaffen. Ebenfalls schon vergeben wurde das Olympiaqualifikationsturnier der Frauen, das bei seiner sechsten Auflage seit 2000 zum fünften Mal in Italien zur Austragung kommen könnte. Allerdings kann sich der sportlich aussichtsreiche Olympiazweite von 2016 bereits zuvor bei dem anstehenden WM-Turnier hier in Gwangju oder dem im Januar 2020 in Budapest (Ungarn) zur Austragung kommenden Europameisterschaften seinen Tokio-Startplatz sichern. 

Vergeben wurden auf der FINA-Tagung zudem drei der kommenden Junioren-Weltmeisterschaften: Der weibliche U18-Nachwuchs wird in Netanya (Israel) um die Medaillen kämpfen, die gleichaltrigen Jungen in Istanbul (Türkei). Die ersten Weltmeisterschaften der FINA-Historie für U16-Juniorinnen werden in Volos (Griechenland) zur Austragung gelangen. Bei letzterer wird der DSV-Nachwuchs allerdings in keinem Fall vertreten sein, da die derzeit in Kirischi (Russland) laufenden U15-Europameisterschaften ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen.