Wasserball-Team

Was gibt es Neues?

Aufstiegsturnier schrumpft

Das für den 1./2. Juli vorgesehene Aufstiegsturnier zur Deutschen Wasserball-Liga (DWL) schrumpft auf eine Dreierrunde: Die Landesgruppe Nord wird zu dem vorgesehenen Viererturnier nach dem Teilnahmeverzicht von Zweitliga-Meister SpVg Laatzen wie auch Vizemeister SC Hellas-99 Hildesheim in diesem Jahr keinen Teilnehmer entsenden, wie der neue NSV-Fachspartenvorsitzende Jens Witte (Buxtehude) bekanntgab.

„In der Mannschaft stehen einige Spieler in der Ausbildung oder befinden sich im Berufseinstieg“, sagt Carsten Stegen, Trainer und Manager der Niedersachsen. Hinzu kämen noch für den Fall eines Aufstieges gestiegene Auflagen und Kosten hinsichtlich der Spielstätte. Das heimische Freizeitbad „aquaLaatzium“ verfügt lediglich über ein 25-Meter-Becken, für dessen Nutzung in Erstligapartien Gebühren an die DWL zu entrichten sind.

Verzichtet auf die am ersten Juli-Wochenende in wahrscheinlich in Nordrhein-Westfalen (Vorrecht bei der Ausrichtung) stattfindende Veranstaltung zur Ermittelung der beiden DWL-Aufstieger hat ebenso Norddeutschlands Vizemeister SC Hellas-99 Hildesheim. Auch der frühere Erstligist aus der Domstadt verfügt im heimischen „Wasserparadies“ nur über ein 25-Meter-Sportbecken und kämpft gleichfalls mit fehlender Kadertiefe.

Probleme bei der Teilnehmersuche hatte auch die Landesgruppe Süd: Hier konnte nach einer Absageflut namhafter Vereine am Ende mit dem SV Ludwigsburg erst der Meisterschaftsfünfte der 2. Wasserball-Liga Süd  für eine Teilnahme gewonnen werden. Aus der Landesgruppe Ost wird wie geplant der SV Zwickau 04 ins Rennen, in Nordrhein-Westfalen hat die SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln Interesse an einer Teilnahme signalisiert.